Projekte, die wir unterstützen

Wir unterstützen mittlerweile drei Projekte, zwei in Afrika und eines in Brasilien

Liebe Freunde und Interessierte des projeto uerê,

Yvonne Bezerra de Mello rief das »Projeto Uerê« (»Kinder des Lichts«) ins Leben, nachdem Polizisten vor ihren Augen acht Straßenkinder erschossen (»Candalaria Massaker«). Seit 1998 ist das ProjetoUerê als gemeinnütziges Projekt anerkannt. Ziel von Uerê ist es, Straßenkindern und obdachlosen Jugendlichen aus sozial schwachen und gewaltätigen Vierteln eine Schulausbildung zu ermöglichen und damit eine Chance zu geben, später auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Alphabetisierung, Aufklärung und Gewaltprävention gehören genauso zum Lehrplan der Ganztagsschule wie Musik- und Sportunterricht.

Zur Zeit betreut Uerê rund 430 Schüler aus der Favela – Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 18 Jahren.

Der Schulbesuch beruht auf Freiwilligkeit. Uerê akzeptiert jedes Kind, unabhängig von seiner Herkunft oder psychischen Verfassung.

Um den zum Teil schwer wiegenden Traumata der Kinder entgegenzuwirken, hat Uerê eine ganz eigene Lehrmethode entwickelt.

Neben dem Schulunterricht bietet Uerê Ausbildungsprogramme für Jugendliche und vergibt an besonders geeignete Kinder

20 Stipendien für den Besuch einer Privatschule.

 

Weiter Informationen finden Sie auf der Webseite des »Projeto Uerê«  https://www.projetouere.org.br/home

Auch kleine Spenden bewirken etwas (Große umso mehr!). Wenn ihr jemanden kennt, der daran interessiert ist, gebt bitte die Informationen weiter. Vielen Dank. Muito obrigado. Auch fünf Euro pro Monat sind eine Menge Geld und sichern die Zukunftsperspektive zumindest eines Kindes auf dieser Erde. Ein Kind ist vielleicht nicht sehr viel, aber ein Mensch mehr, der die Situation verändern kann! Und mit eurer Spende unterstützt ihr das gesamte Projekt.Wir bitten euch, dieses Projekt zu unterstützen.

Bisher haben folgende Personen und Institutionen das Projekt unterstützt:

  • Gemeinde Bastheim

  • Sparkasse Bad Neustadt

  • Kulturwerkstatt Rhön-Grabfeld

  • Mittelschule Mellrichstadt

  • etliche Einzelpersonen mit monatlichen oder einmaligen Spenden

     

     

    Bankverbindung:

Kontoname: projeto uere

IBAN: DE75 7935 3090 0000 1773 37

BIC: BYLADEM1NES

Sparkasse Bad Neustadt / Saale

 

Das nächste Projet heißt „Mama Afrika“

Das Hauptziel von Mama Afrika e.V ist die Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung in afrikanischen Ländern, insbesondere Guinea (Westafrika). Ärzte, Ärztinnen Hebammen und insbesondere Mütter und Großmütter stehen im Mittelpunkt der Programmarbeit, die aus Alphabetisierungs-, Bildungs- und Aufklärungsprojekten besteht.

Unser Tag für einen Brunnen in Lomé, Togo (Westafrika)

Das dritte Projekt ist ein Schulprojekt in Lome, Togo. Dort wurde ein Brunnen gebaut und das Projekt geht weiter!

Seit 2006 hat die Karl-Rehbein-Schule im Hanau eine Partnerschule in Lomé, Togo: die Grundschule E.P.P. (École Primaire Publique) Tokoin-Hunkpati. Mithilfe der Spenden aus der Schulgemeinde und der Erlöse aus Kuchenverkäufen sowie anderen Aktionen der Afrika-Ag (unter der Leitung von Frau Kpebane) konnten in den vergangenen Jahren an der Partnerschule in Westafrika zahlreiche Reparaturarbeiten an den Schulgebäuden (Dach, sanitäre Anlagen) durchgeführt werden. Auch das Schulgeld, Hefte, Stifte und Bücher wurden für zahlreiche togoische Kinder finanziert. Die Lage an der Tokoin-Hunkpati ist noch immer keineswegs mit unseren Standards vergleichbar, aber immerhin findet regelmäßig Unterricht statt und nahezu allen Schülern ist der Schulbesuch möglich. Deshalb wollte die Karl-Rehbein-Schule in diesem Jahr mit 25% des Gesamterlöses aus dem Aktionstag, also mit knapp über 3.000 €, eine andere bedürftige Grundschule in der togoischen Hauptstadt. Auf Anraten von Frau Bonfoh, der ehemaligen Schulleiterin unserer Partnerschule in Togo, war dafür ursprünglich die Grundschule IBN Mashoud auserkoren worden, auf deren Grundstück aber  – wie Frau Kpebane dann vor Ort in Togo feststellen musste – ein Brunnenbau aus besitzrechtlichen Gründen leider nicht möglich war.  Nur zwei Straßen und fünf Fußminuten von der IBN Mashoud entfernt befindet sich die öffentliche Grundschule Haussa-Zongo D, die sich dann ganz überraschend über den Zuschlag freuen durfte. Diese Grundschule, ebenfalls in dem am Stadtrand von Lomé befindlichen Viertel namens „Zongo“, benötigte ebenfalls dringend einen Brunnen, da sie nicht an die städtische Wasserversorgung angeschlossen war.

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