Projekte, die wir unterstützen

Wir unterstützen mittlerweile vierProjekte, zwei in Afrika und zwei in Brasilien

Liebe Freunde, Freundinnen und Interessierte des TanzStudioB,

wie im letzten Jahr möchten wir euch auch diesmal bitten, uns bei einer Spendenaktion zu unterstützen. Leider haben wir es nicht geschafft, selbst einen Verein zu gründen. Der Ukraine-Krieg hat dieses Projekt in den Hintergrund treten lassen. Wir hatten nicht die Energie für eine Umsetzung. Wir hoffen auf das nächste Jahr!

Letztes Jahr konnten wir dank eurer Unterstützung insgesamt mehr als 3400,- Euro für folgende Projekte überweisen. Projeto Uere, Brasilien            Mama Afrika, Guinea      ProAmazonia, Brasilien       und ein       Brunnenprojekt, Togo

Das war toll!!!

Wenn ihr einen Beitrag leisten möchtet, ( wirklich jeder Betrag, auch noch so klein, ist willkommen!)   bitte auf das Konto:

Kontoname: projeto uere

IBAN: DE75 7935 3090 0000 1773 37

BIC: BYLADEM1NES

Sparkasse Bad Neustadt / Saale

Als Betreff könnt ihr ein Projekt eintragen oder auch offenlassen, dann entscheiden wir. Ab 50 Euro können wir euch Spendenbescheinigungen bei den Projekten (außer Brunnen für Togo)  zukommen lassen.

Mit ganz herzlichen Grüßen und in der Hoffnung, dass ihr – trotz der schwierigen Zeit – eine schöne Vorweihnachtszeit verbringen könnt

Jeanette und Wolfgang

Büchner

Klosterstr. 7

97654 Bastheim – Wechterswinkel

Hier noch einmal das Wichtigste über die Projekte:

Das älteste Projekt, das wir unterstützen ist das Projeto Uerê, das Jeanette schon sehr oft auf ihren Brasilienreisen besucht hat. Leider ist dies weiterhin aus Coronagründen nicht möglich.

  • Das PROJETO UERÊ ist eine offene Schule für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren, die in einem Umfeld extremer Armut, Gewalt und sozialer Ausgrenzung aufwachsen. Fast alle dieser Kinder leiden an posttraumatischen Symptomen und daraus resultierenden Lernschwächen. Sie wachsen meist vaterlos auf, ihre Mütter sind in der Regel Analphabeten, konsumieren Drogen und reagieren Aggressionen an ihren Kindern ab.  
  • Rivalisierende Drogenkartelle im Armenviertel zwingen die Kinder zu Handlangerdiensten und bedrohen deren Familien. Die Schule PROJETO UERÊ liegt mitten in diesem Umfeld von Armut und Gewalt. Die Mitarbeiter unternehmen alles, um die Kinder trotz aller widrigen Umstände in die Gesellschaft zu integrieren: Zu den Eckpfeilern des Schulprojekts gehören regelmäßige Schulspeisung, Alphabetisierung, Unterricht in Aufklärung und Familienplanung, Computerkenntnisse, Musik, Tanz, Sport, Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt bis hin zur Ermöglichung von Stipendien für private Schulen. Die Ausbildung ist individuell abgestimmt auf die jeweiligen Probleme eines Kindes (z.B. Legasthenie, Aggression, Sprachfehler).
  • Die behutsame und liebevolle psychologische Betreuung steht bei UERÉ im Vordergrund:
  • Die traumatisierten Kinder sollen wieder ein Selbstwertgefühl entwickeln und ein positives Körpergefühl zurückgewinnen.
  • Die Ängste der Kinder sollen aufgedeckt und analysiert werden. Sie sollen zur „Sprache gebracht“ werden, damit sie sukzessiv abgebaut werden können.
  • Die Betreuung soll den Kindern Rückhalt für ihre Beziehung zur eigenen Familie geben und ihre Position in den Familien stärken, wo die Verhältnisse noch reparierbar sind.
  • Die Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit der Kinder soll gefördert werden, um ihre Lernkapazität für die schulische Ausbildung zu entfalten.
  • Die Kreativität der Kinder soll gefördert werden, um individuelle Talente entwickeln zu können und das Potenzial als neue und alternative Ausdruckform zur blockierten Sprache zu nutzen.    
  • UERÊ wurde von der engagierten Sozialarbeiterin Dr. Yvonne de Mello nach dem Candelaria Massakers im Jahr 1993 gegründet, bei dem acht Kinder im Schlaf von der Polizei erschossen wurden. Sie gründete zunächst die Vorläuferinstitution Coqueirinho als Basis der späteren Schule UERÊ. In den ersten Jahren betreute und unterrichtete sie rund 80 Kinder unter einer Brücke, bis sie in ein Haus umziehen konnten. 1997 erfolgte die Gründung des gemeinnützigen Vereins. 

Schau doch einmal folgende Videos über die Arbeit im Projekt:

Yvonne de Mello wurde am 22.Juni in Berlin (von der Institution City for the Cultures of Peace mit dem European Award for Peace and Civic Commitment für ihr Engagement ausgezeichnet. Im Jahr 2007 ist die Zahl ihrer Schützlinge auf 470 angewachsen. Da kein bedürftiges Kind abgewiesen wird, ist PROJETO UERÊ dringend auf Spenden angewiesen.

https://www.projetouere.org.br/

Das nächste Projekt heißt „Mama Afrika“

In diesem Jahr konnte die Grundschule in Guinea eröffnet werden. Über 50 Kinder werden dort unterrichtet!

Das Hauptziel von Mama Afrika e.V. ist die Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung in afrikanischen Ländern, insbesondere Guinea (Westafrika). Ärzte, Ärztinnen Hebammen und insbesondere Mütter und Großmütter stehen im Mittelpunkt der Programmarbeit, die aus Alphabetisierungs-, Bildungs- und Aufklärungsprojekten besteht.

Wir haben die beiden Hauptinitiatoren auf dem Afrika-Festival persönlich kennengelernt und sind beeindruckt vom Engagement des Teams.

Das dritte Projekt ist eine Privatinitiative einer Bekannten aus Hanau von uns. Sie ist- wie unsere Tochter- mit einem Togolesen verheiratet und initiierte als Lehrerin ein Brunnenprojekt in Togo / Westafrika.

Dass die Spende angekommen ist, sehr ihr auf dem Foto. Schaut mal auf die Schulbänke

Das vierte Projekt, ProAmazonia, das wir auch gerne unterstützen, ist ein gemeinnütziger, sehr aktiver Verein, der sich für den Schutz des Amazonas und seiner indigenen Bevölkerung einsetzt.

Der Vereinszweck ist die Förderung des Umweltschutzes und der Entwicklungszusammenarbeit unter Teilhabe der lokalen Bevölkerung sowie die Unterstützung von Selbstorganisation und identitätsstiftenden Maßnahmen indigener Gemeinden.

Die Sängerin Be Ignacio, https://www.bê.com/ die auch schon mehrmals in Bad Neustadt auftrat, ist eine der Hauptinitiatorinnen des Vereins.

https://www.proamazonia.de/

Mit ganz herzlichen Grüßen!

 

Liebe Freunde und Interessierte des projeto uerê,

Yvonne Bezerra de Mello rief das »Projeto Uerê« (»Kinder des Lichts«) ins Leben, nachdem Polizisten vor ihren Augen acht Straßenkinder erschossen (»Candalaria Massaker«). Seit 1998 ist das ProjetoUerê als gemeinnütziges Projekt anerkannt. Ziel von Uerê ist es, Straßenkindern und obdachlosen Jugendlichen aus sozial schwachen und gewaltätigen Vierteln eine Schulausbildung zu ermöglichen und damit eine Chance zu geben, später auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Alphabetisierung, Aufklärung und Gewaltprävention gehören genauso zum Lehrplan der Ganztagsschule wie Musik- und Sportunterricht.

Zur Zeit betreut Uerê rund 430 Schüler aus der Favela – Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 18 Jahren.

Der Schulbesuch beruht auf Freiwilligkeit. Uerê akzeptiert jedes Kind, unabhängig von seiner Herkunft oder psychischen Verfassung.

Um den zum Teil schwer wiegenden Traumata der Kinder entgegenzuwirken, hat Uerê eine ganz eigene Lehrmethode entwickelt.

Neben dem Schulunterricht bietet Uerê Ausbildungsprogramme für Jugendliche und vergibt an besonders geeignete Kinder

20 Stipendien für den Besuch einer Privatschule.

 

Weiter Informationen finden Sie auf der Webseite des »Projeto Uerê«  https://www.projetouere.org.br/home

 

Auch kleine Spenden bewirken etwas (Große umso mehr!). Wenn ihr jemanden kennt, der daran interessiert ist, gebt bitte die Informationen weiter. Vielen Dank. Muito obrigado. Auch fünf Euro pro Monat sind eine Menge Geld und sichern die Zukunftsperspektive zumindest eines Kindes auf dieser Erde. Ein Kind ist vielleicht nicht sehr viel, aber ein Mensch mehr, der die Situation verändern kann! Und mit eurer Spende unterstützt ihr das gesamte Projekt.Wir bitten euch, dieses Projekt zu unterstützen.

Bisher haben folgende Personen und Institutionen das Projekt unterstützt:

  • Gemeinde Bastheim

  • Sparkasse Bad Neustadt

  • Kulturwerkstatt Rhön-Grabfeld

  • Mittelschule Mellrichstadt

  • etliche Einzelpersonen mit monatlichen oder einmaligen Spenden

     

     

    Bankverbindung:

Kontoname: projeto uere

IBAN: DE75 7935 3090 0000 1773 37

BIC: BYLADEM1NES

Sparkasse Bad Neustadt / Saale

 

 

Das nächste Projet heißt „Mama Afrika“

Das Hauptziel von Mama Afrika e.V ist die Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung in afrikanischen Ländern, insbesondere Guinea (Westafrika). Ärzte, Ärztinnen Hebammen und insbesondere Mütter und Großmütter stehen im Mittelpunkt der Programmarbeit, die aus Alphabetisierungs-, Bildungs- und Aufklärungsprojekten besteht.

Das dritte Projekt ist ein Schulprojekt in Lome, Togo. Dort wurde ein Brunnen gebaut und das Projekt geht weiter!

Unser Tag für einen Brunnen in Lomé, Togo (Westafrika)

Seit 2006 hat die Karl-Rehbein-Schule im Hanau eine Partnerschule in Lomé, Togo: die Grundschule E.P.P. (École Primaire Publique) Tokoin-Hunkpati. Mithilfe der Spenden aus der Schulgemeinde und der Erlöse aus Kuchenverkäufen sowie anderen Aktionen der Afrika-Ag (unter der Leitung von Frau Kpebane) konnten in den vergangenen Jahren an der Partnerschule in Westafrika zahlreiche Reparaturarbeiten an den Schulgebäuden (Dach, sanitäre Anlagen) durchgeführt werden. Auch das Schulgeld, Hefte, Stifte und Bücher wurden für zahlreiche togoische Kinder finanziert. Die Lage an der Tokoin-Hunkpati ist noch immer keineswegs mit unseren Standards vergleichbar, aber immerhin findet regelmäßig Unterricht statt und nahezu allen Schülern ist der Schulbesuch möglich. Deshalb wollte die Karl-Rehbein-Schule in diesem Jahr mit 25% des Gesamterlöses aus dem Aktionstag, also mit knapp über 3.000 €, eine andere bedürftige Grundschule in der togoischen Hauptstadt. Auf Anraten von Frau Bonfoh, der ehemaligen Schulleiterin unserer Partnerschule in Togo, war dafür ursprünglich die Grundschule IBN Mashoud auserkoren worden, auf deren Grundstück aber  – wie Frau Kpebane dann vor Ort in Togo feststellen musste – ein Brunnenbau aus besitzrechtlichen Gründen leider nicht möglich war.  Nur zwei Straßen und fünf Fußminuten von der IBN Mashoud entfernt befindet sich die öffentliche Grundschule Haussa-Zongo D, die sich dann ganz überraschend über den Zuschlag freuen durfte. Diese Grundschule, ebenfalls in dem am Stadtrand von Lomé befindlichen Viertel namens „Zongo“, benötigte ebenfalls dringend einen Brunnen, da sie nicht an die städtische Wasserversorgung angeschlossen war.

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